Gurdjieffs Gespräche in Paris 1941-46
Dieses Buch enthält unmittelbare Mitschriften der Gespräche der Gruppentreffen, die Woche für Woche in Gurdjieffs Wohnung stattfanden. Es ist ein intimer Einblick in die Lehrmethode eines authentischen spirituellen Lehrers. Seine Art zu lehren war immer fordernd und seine Ausdrucksweise oft provozierend. Doch dies waren bewußte Maßnahmen, um das falsche Selbstbild, das jeder von uns hat, sichtbar zu machen. Für jeden aufrichtigen Menschen ist dies ein erschütterndes Erlebnis und ein Ansporn, nach der Wahrheit zu suchen. Und Gurdjieff unterstützte jeden, der ehrlich um Hilfe bat, die Wahrheit über sich selbst zu sehen. Gleichzeitig verwies er immer wieder auf die großen Möglich keiten, die in jedem Menschen schlummern und durch beharrliche Arbeit erweckt werden können und er selbst war ein faszinierendes Beispiel dafür.
Wiederkehrende Themen im Buch sind: Das Bewusstwerden unserer Automatismen und der Disharmonie zwischen Gefühl, Denken und Körper, der Kampf gegen Trägheit und Gewohnheiten, die Erfahrung des organischen Gefühls des „Ich bin”, das Erwachen des Gewissens durch Reue und die Möglichkeit, ein unveränderliches „Ich” zu bilden.
Die Mitschriften der insgesamt 117 Gespräche in diesem Buch gehören zu den authentischsten Überlieferungen, die wir von Gurdjieff finden können.
Englische Version:
Kommentare